Die Reha

Die Reha-Phase

Die Reha-Phase ist nach der Implantation maßgebend.

Hier arbeiten Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Audiologen, Logopäden, Hörakustikern und Psychologen zusammen. Dieses interdisziplinäre Zusammenspiel ist von großer Bedeutung.

Die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte betreuen die Reha aus medizinischer Perspektive und beobachten die Lage des Implantates, die Wundheilung und eventuelle Komplikationen der Operation, während

die Audiologen die technische Einstellung des Soundprozessors übernehmen. In regelmäßigen Abständen wird die Einstellung kontrolliert, da sich nach der Operation nochmal viel verändern kann. Das Implantat verwächst mit dem Körper und verändert somit auch seine Eigenschaften. Außerdem werden regelmäßig Ton – und sprachaudiometrische Messungen aufgenommen, um den Verlauf des Trainings zu kontrollieren.

Die Logopäden üben das Verstehen mit dem Cochlea-Implantat und sorgen für ein optimales Hörtraining.

Der Part des Akustikers besteht darin, maßgefertigte Ohrpassstücke anzufertigen und Zubehör für das Cochlea-Implantat zu besorgen und darauf zu beraten.

Ein Psychologe sorgt für die psychologische Betreuung, welche vor allem nach einer Operation wichtig sein kann. Das alles ist sehr energieaufwändig. Darum muss auch für das seelische Wohl gesorgt sein.

Arbeiten diese Disziplinen gut und eng zusammen, ist für eine optimale Reha gesorgt.