Mein Beruf ist Berufung - Hörakustikerin aus Leidenschaft

 

Jennifer Koch

Als Hörgeräteakustikmeisterin und auch als Mensch ist es mir ein Anliegen, jeden einzelnen meiner Kunden bestmöglich zu beraten. In diesem Zusammenhang verschaffe ich mir ein klares Bild von der akustischen, sozialen und finanziellen Situation meiner Kunden. Diese Aspekte lasse ich bei der Beratung für die bestmögliche Hörlösung mit einfließen.

Dabei ist für mich der gegenseitige respektvolle Umgang ebenso selbstverständlich wie eine offene, individuelle und ehrliche Beratung.

Ich berate so, wie ich selbst beraten werden möchte: informativ und nah am Kunden. Hierbei begegne ich meinen Kunden aufgeschlossen und nehme jeden so, wie er ist.

Beruflicher Werdegang

Beruflicher Werdegang

Manchmal sind kleine Umwege und Zufälle im Leben wichtig, um seine wahre Berufung zu entdecken. Genauso war es auch bei mir: nach meinem Abitur im Jahr 2006 verschlug es mich für das Studienfach „Logopädie“ nach Heerlen in den Niederlanden. Dort entdeckte ich zum ersten Mal die spannenden Bereiche „Hörgeräte“ und „Cochlea-Implantate“, welche mich bis heute faszinieren und einen großen Teil meines Lebens beeinflussen.

Nach zwei Jahren Studium legte ich den Grundstein für meine Zukunft mit der Ausbildung zur „Hörgeräteakustikerin“.

Nach erfolgreich abgeschlossener Gesellenprüfung bei der Firma „Geers Gutes Hören“ erhielt ich vor Handwerkskammer Rheinhessen den Gesellenbrief.

Mein nächstes Ziel hatte ich damals bereits klar vor Augen: ich wollte den Meistertitel.

Neben dem Studium zum Meister arbeitete ich weiterhin bei GEERS Hörakustik in Stolberg/Rhld. Hier konnte ich mich optimal auf die Position der Fachgeschäftsleitung vorbereiten. Meine Motivation habe ich vor allem aus dem Alltag geschöpft: die vielen zufriedenen Kunden bestätigten mich darin, dass meine Berufsentscheidung genau die richtige war und ist. Seit 2014 war ich fachgeschäftsleitende Hörgeräteakustiker-Meisterin. Doch für mich gilt das Motto: „Stillstand ist Rückschritt“ – ich mache weiter.

Die Zusatzqualifikation zur Cochlea-Implantat-Akustikerin, die einen Theorieteil an der Akademie für Hörgeräteakustik in Lübeck sowie eine Hospitation in einer operierenden Klinik (in meinem Fall: das Uniklinikum RWTH Aachen) umfasst, habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen.

Nach neun Jahen bei Geers hat mich der Weg schließlich nach Berlin geführt. Im Oberlin Hörpunkt in Berlin-Biesdorf hatte ich die Gelegenheit,  mich auf das Thema „Hörimplantate“ spezialisieren. Hier durfte ich Cochlea-Implantate, Mittelohrimplantate und Knochenleitungsimplantate anpassen und eng mit dem Unfallkrankenkhaus Berlin zusammenarbeiten. Diese Erfahrungen sind unheimlich wertvoll für mich gewesen. Neben dieser fachlichen Erfahrung durfte ich sehr nette Menschen kennenlernen. Es ist eine Zeit, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte!

Denoch war es nach zwei Jahren Zeit, wieder in meine Heimat zurück zu gehen. Nun arbeite ich bei Matthias Kaulard Optik & Hörakustik weiter im Bereich Cochlea-Implantate. Ich freue mich, dass ich meiner Leidenschaft jetzt auch in meiner Heimat nachgehen kann und bin gespannt, was die Zukunft bringt.